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Der Arbeitskreis versteht sich als Forum für Kolleginnen und Kollegen im professionellen Bereich (Therapie, Beratung, Psychosozialer Bereich), die sich ca. achtwöchig in Wiesbaden treffen, mit folgenden Zielen und Inhalten:
Erfahrungsaustausch mit supervisorischem Anspruch im Umgang mit Praxisfällen körperlicher und/oder sexueller Gewalt Austausch von Konzepten im Umgang mit Tätern und Opfern Neues zum Thema "Männer/Gewalt in Beziehungen/Genderforschung/Täter-Opfer-arbeit" (Literatur, Veranstaltungen, Fortbildungen, politische Entwicklungen) Aktivierung und Entwicklung der Kooperation verschiedener beteiligter Institutionen wie Staatsanwaltschaft, Gericht, Bewährungshilfe, Polizei, Beratungs- und Therapieeinrichtungen, Frauenhäuser, Opferhilfen, psychosoziale Dienste Politische Standpunkte zu diskutieren und aktiv auf politische Entwicklungen auf regionaler und überregionaler Ebene aufmerksam zu machen
Weitere Eckpunkte: Prävention umfasst Opfer- und Täterarbeit. Zur Situation in Wiesbaden: professionelle Beratung für Männer, besonders mit dem Schwerpunkt "körperliche und/oder sexuelle Gewalt in Beziehungen" ist in Wiesbaden bisher ein Desiderat und muss von Beraterseite und politisch gefordert und entwickelt werden. Diese Arbeit steht im Zusammenhang einer ganzheitlichen Arbeit für Männer und Jungen, die nicht defizitär auf das Gewaltthema eingeschränkt werden darf. Auch dies ist politisch umzusetzen.
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