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In Wiesbaden gibt es seit 4 Jahren den Arbeitskreis „Männer und Gewalt in Beziehungen"
ein Zusammenschluss von Fachleuten, die Erfahrungen und Konzepte austauschen im Umgang mit Praxisfällen körperlicher und/oder sexueller Gewalt, die die Kooperation der verschiedenen beteiligten Institutionen wie Staatsanwaltschaft, Gericht, Bewährungshilfe, Polizei, Beratungs- und Therapieeinrichtungen, Frauenhäuser, Opferhilfen, psychosoziale Dienste aktivieren und weiterentwickeln, die es sich jetzt zur Aufgabe gemacht haben, eine solche Anlaufstelle in Wiesbaden zu schaffen, wie Herr B. und die drei Jugendlichen sie bräuchten.
Die vorliegende Konzeption für die „Beratungsstelle für Männer und Jungen in Wiesbaden" wurde im Arbeitskreis entwickelt und entwirft die Basis für die Arbeit einer solchen Stelle: Mit grundsätzlichen Überlegungen zur Notwendigkeit von Männerberatung, zum Thema Männer und Gesundheit, zur Jungenarbeit und zu ausländischen Männern (Kapitel I); weiter mit einem Kapitel über die sozialen und psychischen Hintergründe von Gewalt in engen Beziehungen und einem Überblick über die Zahlen zur häuslichen Gewalt in Wiesbaden (II.1. und 2.). Dies macht schon deutlich: Hauptansprechpartner der Beratungsstelle sind Männer und Jungen mit ihren geschlechtsspezifischen Themen. Das besondere fachliche Angebot der Beratungsstelle ist die Beratung bei Gewaltproblematiken. In Kooperation mit den anderen Erziehungs- und Lebensberatungsstellen in Wiesbaden soll hier eine niedrigschwellige Möglichkeit entstehen, in Krisenfällen zeitnah intervenieren zu können und mittel- und langfristig therapeutische Hilfe für Täter und Opfer im Zusammenhang von häuslicher und sexueller Gewalt anzubieten.
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